- Werner Benade (Präsident von Clarios EMEA), Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeisterin Constance Arndt und Werkleiter Kai Mille (v.l.n.r.) haben auf der 100-millionsten Batterie unterschrieben.
Zwickauer Batteriewerk mischt weltweit ganz vorn mit
Viele Millionen Autofahrer in Deutschland und in der Welt haben ein Produkt aus Zwickau unter der Motorhaube, ohne es zu wissen: eine Batterie aus dem Clarios-Werk an der Reichenbacher Straße. Seit 2001 sind dort 100 Millionen AGM-Batterien hergestellt worden. Das wurde am Mittwoch im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten gefeiert. Die Aussichten für die rund 600 Beschäftigten sind gut.
Über 20.000 Batterien verlassen jeden Tag das frühere „Grubenlampenwerk“. Es gehört weltweit zu den größten Produktionsstandorten für 12-Volt-AGM-Batterien, teilte Clarios mit. Das Unternehmen hat hier in den vergangenen fünf Jahren 20 Millionen Euro investiert. In den kommenden zwei Jahren sollen zehn Millionen Euro für moderne Anlagen ausgegeben werden. Und das Werk bildet selbst Facharbeiter aus.
Das sind Signale, dass die Batterieherstellung in Zwickau nicht nur eine lange Tradition hat, sondern auch eine Zukunft. Werkleiter Kai Mille geht davon aus, dass die Nachfrage nach den AGM-Batterien steigt. Denn sie werden nicht nur für Verbrenner oder Hybrid-Fahrzeuge benötigt, sondern auch für E-Autos, um zum Beispiel Fenster und Türen zu öffnen und zu schließen. Außerdem muss bei den meisten Autos im Laufe ihres Lebens die Batterie mehrmals ausgewechselt werden.
