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Leipzig hat weitere Anfragen aus der Rüstungsindustrie

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Die Rüstungsindustrie in Leipzig steht mit den Plänen für zwei Raketenfabriken offenbar erst am Anfang. Wie Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke am Mittwochabend im Stadtrat erklärt hat, habe man mehrere weitere Anfragen aus der „Verteidigungsindustrie“, wie er es nannte. Zur Erinnerung: Bisher ging es es zuletzt um zwei Fabriken, in denen Teile für Langstrecken- und Artillerie-Raketen produziert werden sollen. 

Insgesamt 700 neue Arbeitsplätze könnten durch weitere Ansiedlungen geschaffen werden, erklärte Schülke dem Stadtrat. Alles würde sich im legalen Rahmen bewegen. Dazu lobte er seine Kollegen aus der Wirtschaftsförderung. 

Oberbürgermeister Burkhard Jung ergänzte, dass man sich als Stadt natürlich aber nicht offensiv um diese Firmen bewerbe - und das Leipzig kein Schwerpunkt für die Waffenproduktion sei. „Eher München“, so Jung. Und er habe auch nicht das Gefühl, das die Messestadt „etwas vom ganz großen Kuchen“ abbekommen könnte.