- Johannes Thoß hat uns im Studio besucht und von seiner Herzenssache erzählt.
- Johannes Thoß ist neben seinem Hauptjob auch noch Ausdauerathlet.
- Laufen und Fahrradfahren sind seine liebsten Disziplinen.
- Unter dem QR Code kann man sich mit einer Spende an seinen Projekten beteiligen.
„Wir laufen für die, die es nicht können“
Laufen, Radfahren oder Triathlon – für Johannes Thoß aus der Region Leipzig ist Sport weit mehr als ein Hobby. Mit jeder Trainingseinheit und jeder großen Herausforderung verfolgt er ein Ziel: Menschen zu helfen, die sich nicht mehr selbst frei bewegen können.
„Wir laufen für die, die es nicht können.“ Dieses Motto begleitet den Ausdauersportler bei seinen Aktionen. Gemeinsam mit der LaufKulTour Chemnitz macht er auf gemeinnützige Projekte aufmerksam und sammelt Spenden. 2024 kamen so mehr als 11.000 Euro zusammen.
Sport als Chance, anderen zu helfen
„Für einen Profi bin ich zu schlecht“, sagt Johannes Thoß mit einem Lächeln. „Deswegen möchte ich meine Gesundheit für die nutzen, die sich selbst nicht mehr in vollem Umfang bewegen können.“
Besonders am Herzen liegen ihm dabei die Duchenne Stiftung, die Familien von Kindern mit der Muskelkrankheit Duchenne unterstützt, sowie das Familienhörbuch. Mit seinen sportlichen Herausforderungen möchte er Aufmerksamkeit schaffen und möglichst viele Menschen zum Spenden bewegen.
4.000 Kilometer quer durch Europa
Zu seinen bisher größten Projekten zählt die Teilnahme am Transcontinental Race 2024. Gemeinsam mit Uli Strauch stellte sich Johannes einer der härtesten Ultra-Radrennen Europas. Die Strecke führte über mehr als 4.000 Kilometer von Roubaix in Frankreich bis nach Istanbul – ohne Begleitteam und komplett in Eigenregie.
Für Johannes stand dabei nicht die Platzierung im Vordergrund. Viel wichtiger war es, die Aufmerksamkeit für seine Herzensprojekte zu nutzen und möglichst viele Spenden zu sammeln. Die außergewöhnliche Reise haben die Jungs außerdem filmisch begleitet. Ein Dokumentarfilm über das Projekt und die Herausforderungen auf dem Weg quer durch Europa soll schon bald erscheinen.
Die nächsten Ziele stehen schon fest
Auch in den kommenden Jahren warten neue Herausforderungen: 2026 möchte Johannes seine erste Triathlon-Langdistanz in Roth absolvieren. Danach soll mit dem North Cape Race ein weiteres Extremprojekt folgen – ein Ultra-Cycling-Rennen von Italien bis ans Nordkap.
Wer Johannes Thoß und seine Projekte unterstützen oder seine sportlichen Aktionen verfolgen möchte, findet ihn auf Instagram unter @mr_thossi.



