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Unser Wetterexperte rechnet am Sonntag mit 44 Grad in Nordsachsen: „Keine normale Hitzewelle!“

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Es wird wohl noch heißer als bisher gedacht: Laut unserem Meteorologen Michael Klein (www.donnerwetter.de) aus der Morningshow „André und die Morgenmädels“ könnten die Temperaturen in Nordsachsen am Sonntag auf um die 44 Grad steigen!

„Die nächsten Tage werden lebensgefährlich.“

Die Prognosen würden sich aktuell für Sachen immer weiter verschärfen. „Und zwar so, dass einer der Hitze-Hotspots nicht nur im Südwesten Deutschlands, sondern vor allem auch im Osten liegen wird“, erklärt Klein. „Die nächsten Tage sind eine Dauer-Unwetter-Lage und werden lebensgefährlich.“ Vor allem für Alte, Geschwächte, behinderte Menschen oder chronisch Kranke. „Und das kann auch der Blutdruck-Patient sein“, so der Wetter-Experte.

Und sei auch „definitiv keine Hitzewelle, wie wir sie ‘schon immer mal hatten’. Weder in den Spitzenwerten, noch in der Intensität und in der Länge.“ Die Auswirkungen in Spanien und Frankreich seien bereits massiv gewesen. Doch beide Länder seien mit ihren Aktionsplänen und Gewohnheiten viel besser auf Hitzewellen vorbereitet als wir in Deutschland.

Nicht auf leichte Schulter nehmen

„Bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen“, betont Klein. Am Samstag würden die Temperaturen bereits bei 38 bis 41 Grad liegen. „Für Sonntag sehen verschiedene Modelle die heißeste Region dann in Brandenburg und im Norden Sachsens mit 40 bis 42 Grad. Das heißt, punktuell wären dann auch Temperaturen um 44 Grad denkbar!“

Problematisch seien auch die hohe Luftfeuchtigkeit und die immer wärmer werdenden Nächte. Klein: „Auch wenn am Montag die Tagestemperaturen sinken, bleiben die Nächte noch unerträglich.“ Erleichterung gebe es voraussichtlich erst Mitte kommender Woche. „Bis dahin werden sich Gebäude und Straßen weiter aufheizen.“ Dort steige dann auch das Pannenrisiko bzw. das Risiko für Bahnausfälle. Unnötige Fahrten sollten vermieden werden, rät der Experte.