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Weihnachtswandern nach Tschechien: Neuer Wanderweg in Schmilka

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Wer bei einer ausgedehnten Wanderung über die Feiertage den Gänsebraten verdauen will, für den haben wir einen Geheimtipp: Es gibt einen neuen Wanderweg von der Sächsischen in die Böhmische Schweiz. 

Am Grenzweg oberhalb von Schmilka zeigt eine neue, grüne Dreiecksmarkierung den Weg. Baumstämme links und rechts des Weges begrenzen schon den Wegesrand. Noch liegen sie lose im Buchelaub. Zur offiziellen Eröffnung des Weges im April werden sie dann die WAnderer auf dem Weg zum Langen Horn  (Dlouhý roh„) ins Tschechische geleiten“. Laufen kann man ihn dennoch schon. Er ist der fünfte grenzübergreifende Wanderweg zwischen beiden Nationalparks.

Ursprünglich sollte die Wanderung mal oberhalb von Herrnskretschen (Hřensko) über die alte Johannespromenade führen. Der große Waldbrand 2022 unterhalb des Prebischtors hat den Planern einen Strich durch die Rechnung gemacht, auf der Route gibt´s derzeit noch Brandschäden und andere Gefahrenstellen. So geht´s nun auf neugelegter Spur einen knappen Kilometer durch lichten Buchenwald zur Aussicht auf dem Langen Horn. Dort trifft die neue Route bald auf ein Netz alter Forstwege, auf denen ins Tal der Dürren Biele (Suchá Bělá) wieder hinunterführt und schließlich östlich von Hřensko an die Landstraße nach Dittersbach (Jetřichovice) führt. 

Wer will, kann von dort in einer guten halben Stunde zur neuen Aussichtsplattform „Fénix“ weiterwandern. Der neue Weg über die Grenze soll eine inhaltliche Verbindung zwischen zwei Erlebnisstationen schaffen, die beide den Neustart der Natur nach einem Waldbrand zum Thema haben: die Plattform Fénix auf böhmischer Seite und den „Weg zur Wildnis“ im Winterberggebiet, erklärt Tomáš Salov, Sprecher des Böhmischen Nationalparks.  Von einer Station zur anderen würde die Tour zu Fuß drei bis vier Stunden dauern.