- Talsperre Bautzen - Archivbild
Wassermanagement für die Lausitz
Sachsen und Brandenburg intensivieren Zusammenarbeit beim Wassermanagement für die Lausitz. Das haben die Umweltminister von Breitenbuch und Mittelstädt bei einem Treffen am Speicherbecken Lohsa II und am Bärwalder See vereinbart.
Das Wassermanagement sei eine Generationenaufgabe. Sie höre nicht an Ländergrenzen auf, so die beiden Minister. Um die Wasserversorgung entlang Spree, Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße langfristig zu sichern, setzen die Länder auf gemeinsame Steuerungsinstrumente. Dazu gehören eine langfristige Wasserbilanzierung für die kommenden Jahrzehnte sowie das länderübergreifende „Grundwassermodell Lausitz“.
Auch angesichts der aktuellen Niedrigwasserlage stimmen sich Sachsen, Brandenburg und Berlin bereits kurzfristig in einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe ab.
