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Was wird auf der Bergstraße gebaut?

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Straßenschäden in Dresden sollen künftig noch besser und vor allem schneller erkannt werden. Die Stadt installiert dazu an fünf Hauptverkehrsstraßen ein neuartiges Messsystem, unter anderem auf der viel befahrenen Bergstraße. 

Die dort verbauten Sensoren und Kontaktschleifen erfassen zum Beispiel das Gewicht der Fahrzeuge und die Umgebungstemperatur. Mit den Daten kann das Tiefbauamt punktgenau nachvollziehen, wie stark die jeweilige Fahrbahn beansprucht wird.

Kleinste Schäden werden erkannt 

„Die Gewichte der Achsen verursachen Mikroschädigungen im Material. Das ist dann meist im unteren Bereich der Asphaltschicht und die Risse, die dort entstehen, setzen sich dann fort bis an die Oberfläche“, erklärt Peter Lebelt vom Straßen- und Tiefbauamt. 

„Wenn die dann an der Oberfläche sind, ist es aber eigentlich schon zu spät. Durch diese Detektion der Achslasten können wir eher in den Schädigungsmechanismus der Straßen eingreifen und sie wieder instand setzen, bevor sie an der Oberfläche schon erkennbar geschädigt sind“, so der Experte weiter.

Mit der Messstelle an der Bergstraße geht die vierte Verkehrsmessstelle im Stadtgebiet in Betrieb. Weitere drei Messstellen befinden sich auf der Tharandter Straße, der Dohnaer Straße und der Washingtonstraße. Im August wird eine weitere Messstelle auf der Stauffenbergallee eingebaut. Eine sechste Messstelle ist in Planung.