Warum die Schlossfähre eine Pause einlegt
Die Autofähre in Pillnitz macht ab Montag eine Zwangspause. Das Schiff muss zur regulären Wartung in die Werft nach Laubegast und wird deshalb an Land gezogen. Im Trockendock laufen dann umfangreiche Prüfungen und Instandsetzungsarbeiten, die alle fünf Jahre anstehen. Voraussichtlich am 17. Juni kann die „Schlossfähre“ wieder ihren Betrieb aufnehmen. Die Personenfähre pendelt in dieser Zeit weiterhin regulär zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz.
An der Schlossfähre sind unter anderem Sandstrahl- und Korrosionsschutzarbeiten geplant sowie ein neuer Farbanstrich für Deck und Steuerstand. Auch Schweißarbeiten an den Landeklappen und Wartungsmaßnahmen an den Motoren stehen auf dem Programm. Darüber hinaus werden die Anleger an Land überprüft und instandgesetzt. Parallel dazu erfolgt die gesetzlich vorgeschriebene Schiffsuntersuchung, der sogenannte „Schiffs-TÜV“ zum Erhalt des Fährzeugnisses.
Die Durchführung der Arbeiten ist bewusst in das Frühjahr gelegt. „Viele Maßnahmen müssen im Freien erfolgen. Durch die frühzeitige Umsetzung vor der Hauptsaison im Sommer schaffen wir die Grundlage dafür, dass unsere Fahrgäste und Besucher von einer zuverlässigen Fähre profitieren“, erklärt Dirk Reibold, zuständiger Werkstattleiter der Dresdner Verkehrsbetriebe AG.
Nach Abschluss aller Arbeiten wird die „Schloßfähre“ wieder wie gewohnt den Betrieb über die Elbe aufnehmen.
