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Verwaltung erklärt Umgang mit reisenden Sinti und Roma

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Im Januar hatten Sinti und Roma in Zwickau am Planitzer Bad campiert. Wie die Stadt generell damit umgeht, wollte nun BfZ-Mann Jens Heinzig wissen. 

Bürgermeister Sebastian Lasch (SPD) erklärte, obwohl die Sinti und Roma als europäische Minderheit anerkannt sind, hätten sie keine Sonderrechte beim Abstellen von Wohnwagen. Dennoch sei eine generelle Abweisung durch die Polizeibehörde rechtlich nicht möglich. Der bloße Aufenthalt der Gruppe stelle keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Die Stadt kassiere eine Sondernutzungsgebühr und stelle die Kosten für einen Abfallcontainer in Rechnung. 

Lasch betonte, dass beim letzten Aufenthalt der Sinti und Roma keine Beschwerden eingegangen sind.