Vermischung von Rot- und Sika-Wild in Sachsen? Ministerium beruhigt
Zuletzt aktualisiert:
Die AfD in Sachsen sorgt sich um die Reinheit der heimischen Wildpopulation. Das Umweltministerium beruhigt: Es sieht derzeit keine akute Gefahr einer Kreuzung von heimischem Rot- mit Sikawild im Freistaat. Landtagsabgeordneter Tobias Heller hatte angefragt.
Hintergrund sind neue EU-Vorgaben, nach denen das ursprünglich aus Ostasien stammende Sikawild als invasive Art eingestuft wurde und die Nachzucht in Gattern ab Sommer 2027 verboten werden soll. Nach Angaben des Ministeriums leben in Sachsen aktuell knapp 720 Tiere in 38 Betrieben. In den vergangenen fünf Jahren sei kein einziges Tier aus Gehegen entwichen; Fälle von Hybridisierungen in freier Wildbahn sind nicht bekannt.
