Verbundtarif für Ostsachsen erst 2029
Fahrgäste müssen noch drei Jahre auf den versprochenen Ostsachsentarif warten. Solange bleibt die durch den Landkreis Bautzen führende Tarifschranke zwischen VVO und ZVON geschlossen. Der Verkehrsverbund Ostsachsen hat heute in Bautzen einen ersten Beschluss zur Erarbeitung des Tarifs gefasst. Das Gutachten für den Verbundtarif wird ausgeschrieben. Verbands-Geschäftsführer Burkhard Ehlen begründete den langen Zeitraum bis 2029 vor allem mit der Organisation des Vertriebs und der Aufteilung der Einnahmen zwischen den Verkehrsunternehmen.
Schneller geht’s bei der nächsten Fahrpreiserhöhung: Im April werden die Tarife im VVO- und im August im ZVON-Gebiet angehoben, und zwar um rund drei Prozent bzw. knapp zwei Prozent.
Zugleich wurden Fahrgästen kleine Verbesserungen in Aussicht gestellt. So wird der Geltungsbereich des sogenannten Katzensprungtickets rund um Bischofswerda, Bautzen und Wilthen erweitert. Reisende sollen mit der Fahrkarte künftig mehr Busse zu einem der drei Zielbahnhöfe nutzen können. Außerdem ist eine gegenseitige Anerkennung des Bildungstickets von VVO und ZVON im Gespräch. Es geht um die Finanzierung. „Wenn das Ticket zukünftig in beiden Verbünden gilt, müssen die dann geringen Einnahmen ausgeglichen werden, so der stellvertretende Verbandsvorsitzende und Bautzener Landrat Udo Witschas.
