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Verdi sagt Streik beim RVSOE in letzter Minute ab

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Der von der Gewerkschaft Verdi für Freitag angekündigte Streik beim Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde am 19. März in den späten Abendstunden durch Verdi abgesagt. Darüber hat der RVSOE informiert. Eigentlich sollte das Unternehmen von Freitagmorgen 3 Uhr bis Sonntagmorgen bestreikt werden. 

Gewerkschaft schweigt zu Gründen der Absage 

Seitens der Gewerkschaft gibt es keine Mitteilung dazu. Sie hatte am Donnerstagnachmittag per Pressemitteilung lediglich schriftlich darum gebeten, die Streikankündigung nicht zu verbreiten. 

Es wurde auf eine weitere Meldung in Kürze verwiesen, die aber nicht kam. Auch eine Begründung für die Streikabsage bleibt Verdi schuldig. 

RVSO fährt nun doch 

Der RVSOE steht nun vor einer großen Herausforderung und muss alles umorganisieren. „Aufgrund der Kurzfristigkeit der Absage wird nun versucht das vollständige Angebot im Linienverkehr abzudecken“, so eine Sprecherin des RVSOE. „Die Absagen der Schwimmverkehre der Landeshauptstadt Dresden bleiben leider bestehen. Fahrten im Ersatz- und Nachtverkehr werden vollumfänglich gefahren.“

Agieren der Gewerkschaft sorgt für Frust bei Fahrgästen 

Ärgerliich ist die kurzfristige Absage auch für alle Pendler, Eltern und Schüler, die sich aufrund der ursprünglichen Ankündigung des Streiks um Alternativen gekümmert hatten. „Erst heißt es, sie streiken, dann wieder nicht“, schreibt uns eine Mutter aus Freital. „Ich habe meinen ganzen Tag umgeplant, um meine zwei Kinder zur Schule bringen zu können und auch wieder abzuholen. Dass der Bus doch fährt, hätte ich gern eher gewusst.“ 

Aktuellen Informationen stehen auf der Internetseite unter https://www.rvsoe.de/aktuell/aktuell/rvsoe-wird-20-21032026-nun-doch-nicht-bestreikt bereit.