Verbraucherzentrale: Angebliches Inkasso-Büro löst Unsicherheit aus

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Ein angebliches Inkassobüro aus Berlin verunsichert zahlreiche Vogtländer. Es fordert 487,60 Euro und behauptet in einem Schreiben, dass Lottoverträge nicht erfüllt worden sein sollen. Unterzeichner ist ein Rechtsanwalt Frank Schmidt, der jedoch unter der angegebenen Adresse keinen Kanzleisitz hat.

Auf der zweiten Seite des Drohschreibens ist sogar die Rede von einem „Zahlungsbefehl“ und einer „Genehmigung des Gerichtshofes“. In forderndem Ton wird die Pfändung aller Einkünfte angedroht.

Die Verbraucherzentrale in Auerbach gibt jedoch Entwarnung: „Weder ist dieses Inkassobüro Mitglied beim Bundesverband der Inkassounternehmen, noch droht eine Vollstreckung oder ähnliches“, erklärt Leiterin Heike Teubner am Montag. Vielmehr sei allein aufgrund der zahlreichen Schreibfehler und auch der Tatsache, dass man den Betrag nach Griechenland überweisen solle, davon auszugehen, dass es sich um Betrug handele.

Betroffene sollten einen kühlen Kopf bewahren und keine Zahlungen allein aus Angst leisten.