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  • Auf der derzeit größten Baustelle auf dem Medizincampus am Ende der Liebigstraße entsteht der 2. Bauabschnitt des Klinikgebäudes Haus 7 mit dem Schwerpunkt Krebsmedizin.

Uniklinik Leipzig wird zur Großbaustelle

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Am Universitätsklinikum Leipzig wird in den kommenden Jahren weiter kräftig gebaut. 20 Bauprojekte stehen auf dem aktuellen Masterplan – einige davon laufen bereits. Das Klinikum soll damit an neue medizinische Anforderungen angepasst und baulich modernisiert werden.

Liebigstraße teilweise gesperrt

Besonders sichtbar sind die Arbeiten am Ende der Liebigstraße. Dort entsteht der zweite Bauabschnitt von Haus 7 mit einem Schwerpunkt auf der Krebsmedizin. Dafür ist der hintere Teil der Liebigstraße bis zur Johannisallee derzeit gesperrt. Die Baugrube ist bereits ausgehoben, im Oktober soll die Grundsteinlegung folgen. Fertig sein soll das Gebäude 2030.

Auch an der Liebigstraße 18 wird gebaut: Dort entsteht ein neuer Bereich für die Nuklearmedizin. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

Neue Gebäude und modernisierte Notaufnahme

Mit den Bauprojekten will das UKL unter anderem verschiedene Bereiche zusammenführen, neue medizinische Verfahren ermöglichen und moderne Technik integrieren. Auch die Infrastruktur des Klinikums soll verbessert werden.

Während an mehreren Stellen gerade erst gebaut wird, steht ein anderes Projekt kurz vor dem Abschluss: Im Dezember soll die umgebaute Zentrale Notaufnahme eröffnet werden.

Gebaut wird bei laufendem Betrieb

Die Bauarbeiten sind für das Klinikum eine besondere Herausforderung. Weil auf dem Campus nur begrenzt Platz zur Verfügung steht, muss teilweise direkt neben bestehenden Klinikgebäuden und während des laufenden Betriebs gebaut werden. Gleichzeitig müssen etwa Stromversorgung und die Erreichbarkeit des Klinikums sichergestellt werden.

Eine Milliarde Euro langfristig geplant

Für die beiden derzeit größten Neubauten – Haus 7 und die Nuklearmedizin – stellt der Freistaat Sachsen 172 Millionen Euro bereit. Insgesamt rechnet das UKL für die geplanten Projekte bis 2040 mit einem Investitionsbedarf von rund einer Milliarde Euro. Bei vielen Vorhaben sind Finanzierung und konkrete Planung allerdings noch offen.