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Umgebindehäuser sollen als Marke etabliert werden

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Sie sind Perlen, aber über die Oberlausitz und Nordböhmen hinaus bislang nur wenig bekannt: die historischen Umgebindehäuser. So das Ergebnis einer Befragung. Das soll sich ändern. Die Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien kündigte eine Strategie an.  

 Mehr erlebbare Angebote wie Schaubaustellen und Handwerksvorführungen sollen Urlauber anziehen, ebenso Besuche in Manufakturen und Hofläden. Gewünscht wird auch eine bessere Orientierung, z.B. durch Routenvorschläge, Beschilderung oder digitale Übersichten. Und natürlich soll es  buchbare Angebote wie Übernachtungen im Umgebinde geben. Die Architektur soll als unverwechselbare Marke etabliert werden. Unterstützt wird das Vorhaben durch die EU. Sie fördert das Projekt mit rund einer Million Euro.   

Mehr als 19.000 Umgebindehäuser stehen in der Oberlausitz, der Sächsischen Schweiz, in Nordböhmen und Niederschlesien.  Die Ursprünge der Volksbauweise reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück.