- Die Bundespolizei ermittelt nach zwei Körperverletzungen in Chemnitz. Betroffen waren eine Citybahn bei Klaffenbach und die Haupthalle des Chemnitzer Hauptbahnhofs.
Türke rastet in Citybahn aus
Die Bundespolizei ermittelt nach zwei Körperverletzungen im Bahnverkehr in Chemnitz. Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagabend in einer Citybahn auf der Strecke von Stollberg nach Chemnitz. Nach Angaben der Bundespolizei wurden dort gegen 22.40 Uhr mehrere Fahrgäste von einem 23-jährigen türkischen Staatsangehörigen belästigt und verletzt.
Die Citybahn stoppte daraufhin in Klaffenbach. Der Zugbegleiter informierte die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz am Hauptbahnhof. Nach deren Eintreffen übernahmen die Beamten den Sachverhalt.
Mit dem Kopf gegen die Wand
Ein 50-jähriger Deutscher erlitt dabei schwere Kopf- und Augenverletzungen. Er wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der 23-Jährige leistete laut Bundespolizei während der Aufnahme des Sachverhalts Widerstand. Dann schlug er mit seinem Kopf gegen ein Wand und verletzte sich damit selbst. Auch er kam unter Polizeigewahrsam in die Notaufnahme. Später wurde er in eine Psychiatrie weitergeleitet.
Angriff am Hauptbahnhof
Zu einem weiteren Körperverletzungsdelikt kam es am Sonntag um 14.35 Uhr in der Haupthalle des Chemnitzer Hauptbahnhofs. Dort trat ein 44-jähriger Deutscher einem 40-jährigen Deutschen mit voller Wucht in den Rücken und verletzte ihn.
Eine Streife des Polizeireviers Chemnitz bemerkte den Angriff direkt im Hauptbahnhof. Als der Mann die Beamten erkannte, flüchtete er aus dem Bahnhofsgebäude in Richtung Straße der Nationen. Dort konnten ihn Einsatzkräfte der Bundespolizei stellen. Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.
