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Tödlicher Bahnunfall hat Nachspiel für Gaffer

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Der tödliche Bahnunfall am vergangenen Samstagabend in Zwickau-Pölbitz hat für einen 22-jährigen Fahrgast ein Nachspiel. Gegen den jungen Mann wird ermittelt, weil er von dem Opfer Fotos gemacht haben soll, berichtet die Freie Presse. 

Der Mann hatte gemeinsam mit seinem Begleiter nach zweieinhalb Stunden Wartezeit die Notentriegelung betätigt und war ausgestiegen. Polizisten beobachteten, wie der 22-Jährige sein Handy zückte. Sie schritten ein und stellten das Handy sicher. 

Weil die beiden Männer im Gleisbett unterwegs waren, wurde die Strecke erneut gesperrt. Deswegen mussten 140 Passagiere über vier Stunden ausharren, ehe sie in einen Ersatzzug umsteigen konnten.