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  • Der Tauchroboter soll Schadstellen an Staumauern besser lokalisieren können als bisher entwickelte Technik.

Technik-Innovation! TU Freiberg entwickelt Roboter

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Um Staumauern sicherer zu machen, hat die TU Bergakademie Freiberg einen innovativen Tauchroboter entwickelt. Aktuell wird er auf der IFAT in München vorgestellt - der Weltleitmesse für Umwelttechnologie.

Das sogenannte Projekt „SUBmarIne“ ist eine Kooperation des Scientific Diving Center (SDC) der TU und des Instituts für Informatik. Nach Aussage von Projektleiter Dr. Thomas Grab gelangt der Roboter an Stellen, an die die bisherige Technik nur schwer kommt. Mithilfe einer Kamera erstellt er unter Wasser ein 3D-Modell der Mauer, erkennt Risse und Schadstellen - und arbeitet dabei nicht nur schneller als andere Tools, sondern auch genauer und kostengünstiger. 

Seinen Jungfern-Tauchgang hat der Roboter in der Talsperre Malter in Dippoldiswalde absolviert. Dort soll er auch künftig zum Einsatz kommen. „Talsperren sind entscheidend für die Sicherheit von Menschen und Infrastruktur und unabdingbar für die Wasserversorgung“, so Grab in der Pressemitteilung der TU.