Sturzflut in Nepal: Dresdner bereiten Hilfseinsatz vor
Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal bereitet die Dresdner Hilfsorganisation arche nova in der betroffenen Region einen Nothilfeeinsatz vor. Zugleich ruft die Organisation zu internationaler Unterstützung für humanitäre Hilfe und Wiederaufbau auf.
Als Sofortmaßnahme wurden 10.000 Euro aus dem eigenen Nothilfefonds bereitgestellt. Im ersten Schritt werden damit Trinkwasser und Hygieneartikel verteilt, zerstörte Wasserversorgungsstationen repariert und versperrte Straßen wieder zugänglich gemacht. Damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, arche nova eng mit lokalen Partnern zusammen.
Eine gewaltige Sturzflut hat am 26. August im Himalaya-Gebiet in Nepal große Zerstörung verursacht. Mindestens 1.000 Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende werden noch vermisst. Schon 2015 hinterließ ein schweres Erdbeben große Verwüstungen in der Region, nun wurden ganze Dörfer weggespült oder unter den Schlammmassen begraben.
„Die Bevölkerung Nepals gehört zu den umweltbewusstesten der Welt und ist gleichzeitig besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Das ist ein Paradebeispiel für globale Ungerechtigkeit. Umso mehr sehen wir die internationale Gemeinschaft in der Pflicht, den Menschen jetzt jede Unterstützung zur Verfügung zu stellen, die benötigt wird – kurzfristig ebenso wie langfristig“, erklärt Sarah Kendziorra, stellvertretende Leiterin der Internationalen Programme bei arche nova.
Spendenkonto:
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Stichwort: Nepal
