Studie: Görlitz ist ÖPNV-Erfolgsmodell
Das Auto bleibt mit großem Abstand Fortbewegungsmittel Nummer eins in der Oberlausitz. Bus und Bahnen nutzen nur zwölf Prozent, geht aus einer Mobilitätsstudie des Verkehrsverbundes ZVON hervor. Dabei kommt Görlitz auf 15 Prozent. Die Neißestadt wird als ÖPNV-Erfolgsmodell im ZVON-Gebiet hervorgehoben.
Der Schülerverkehr bleibt – wie schon seit Jahren – das Rückgrat des ÖPNV in der Oberlausitz. Die bis 17-Jährigen machen einen Anteil von rund 28 Prozent aus. Die Verfasser der Studie sehen künftig aber die Rentner als wachsende Fahrgastgruppe.
Vier Fünftel der Befragten gaben an, dass sie ihre Haltestelle innerhalb von fünf Minuten erreichen. Das Deutschland-Ticket habe sich durchgesetzt. Allerdings lösen 43 Prozent einen Einzelfahrschein. Stärkster Konkurrent bleibe das Auto. Rund 90 Prozent der Haushalte besitzen mindestens einen Pkw.
