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Strukturprojekte an "Schwerpunkte im Revier andocken"

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Strukturprojekte in der sächsischen Lausitz sollen künftig mehr an die Schwerpunkte im Revier andocken. Das hat Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt gestern in Niesky vor Bürgermeistern und Unternehmern aus der Region versprochen. Nach seinen Worten geht es dabei um die Erschließung neuer Wirtschaftsfelder.

Zugleich sollen  Bedingungen geschaffen werden, dass Fachkräfte und junge Familien in die Lausitz kommen und auch bleiben. Ein weiterer Punkt sind die Förderperioden. Manch ein Projekt ist zurückgestellt oder zurückgezogen worden, weil es im vorgegebenen Förderzeitraum nicht zu schaffen ist. Sachsen verhandelt mit dem Bund. Die starren Regelungen sollen für große Vorhaben aufgelöst werden. So ein Projekt ist z.B. der bei Bürgermeistern im Revier umstrittene Umzug der  Landesuntersuchungsanstalt von Dresden nach Bischofswerda. 

Die zweite Förderperiode ist von 2027 bis 2032 festgesetzt.