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  • Die Chemnitzer SPD fordert mobile Klimaanlagen für Schulprüfungen und langfristig kühlere Schulgebäude. Die Stadtverwaltung hat Einwände.

SPD fordert kühle Räume für Schulprüfungen

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Die Chemnitzer SPD will dafür sorgen, dass Schüler ihre Abschlussprüfungen künftig auch bei großer Hitze in kühlen Räumen schreiben können. Hintergrund sind Beschwerden aus dem vergangenen Schuljahr. Damals war es während einiger Prüfungen zu heiß. Außerdem waren die Temperaturen je nach Schule unterschiedlich.

SPD fordert mobile Klimaanlagen

Die SPD schlägt deshalb vor, Prüfungsräume mit mobilen Klimaanlagen auszustatten. Alternativ könnten die Abschlussprüfungen in kühlere Räume verlegt werden. Dafür kämen andere Schulen, städtische Einrichtungen oder Gebäude kommunaler Unternehmen infrage.

Ziel ist es, allen Schülern möglichst gleiche Bedingungen zu bieten. Die Maßnahmen sollen bereits im laufenden Schuljahr greifen und mit dem Landesamt für Schule und Bildung abgestimmt werden.

Auch langfristig sollen Schulen kühler werden

Die SPD will außerdem untersuchen lassen, welche Schulgebäude an das Chemnitzer Fernkältenetz angeschlossen werden könnten. Darüber ließen sich Räume zentral kühlen. Auch bei Schulneubauten und Sanierungen sollen Klimaanlagen künftig grundsätzlich geprüft werden. Dabei geht es sowohl um die Kühlung ganzer Gebäude als auch einzelner Räume.

Über die Fortschritte soll die Stadtverwaltung regelmäßig im Schul- und Sportausschuss berichten.

Stadtverwaltung hat Einwände

Die Stadtverwaltung hält die kurzfristigen Vorschläge allerdings für wenig geeignet. Mobile Klimageräte seien für große Klassenzimmer und Aulen zu schwach und außerdem zu laut. Ein Umzug in andere Räume sei zwar grundsätzlich möglich. Allerdings wäre das mit zusätzlichem Aufwand und möglicherweise höheren Kosten verbunden.

Für umfangreiche Untersuchungen zur Kühlung der Schulen fehle derzeit das Geld. Über den Antrag entscheidet der Stadtrat am 11. November.