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So lief Silvester in Chemnitz aus Sicht der Polizei

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Der Jahreswechsel in Chemnitz ist aus Sicht der Polizei größtenteils friedlich verlaufen. Trotzdem gab es einige Zwischenfälle. So wurde ein 13-Jähriger auf einem Supermarktparkplatz in Gablenz durch Feuerwerkskörper schwer verletzt. 

Rettungskräfte brachten den Jungen ins Krankenhaus. Die Polizei erfasste vor Ort Personalien von zahlreichen Anwesenden. Ob der Verletzte selbst mit Pyrotechnik hantierte oder getroffen wurde, wird noch ermittelt. 

Zigarettenautomaten und Haustür gesprengt 

Auf der Limbacher Straße sprengten Unbekannte einen Zigarettenautomaten mit Pyrotechnik. Und auch auf der Carl-von Ossietzky-Straße flog ein Zigarettenautomat in die Luft. Zeugen hatten an dem geöffneten Automaten einen Mann beobachtet, der Zigaretten aufsammelte und in einem Pkw davonfuhr. 

Alarmierte Einsatzkräfte konnten anhand der Beschreibungen im Zuge der Tatortbereichsfahndung in der Münchner Straße das Auto sowie einen Tatverdächtigen (46/deutsch) ausmachen. Er hatte Zigarettenschachteln dabei, welche sichergestellt wurden. Der Gesamtschaden in beiden Fällen beläuft sich auf schätzungsweise mindestens 10.000 Euro.

In der Blücherstraße im Lutherviertel haben zwei unbekannte Täter in einem Hausdurchgang offenbar einen selbstgebastelten Sprengsatz zur Umsetzung gebracht, wodurch Metallsplitter die Glasscheiben der Hauseingangstür sowie einen davor geparkten Pkw VW beschädigten. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit Sachbeschädigung.

Zwei Fälle noch aus dem Umland: In Frankenberg sprengte jemand eine Kleintransporter - Totalschaden. Auch ein in der Nähe abgestellter Skoda wurde beschädigt. Verletzt wurde niemand. In Flöha wurde ein schwerverletzter Mann neben einem gesprengten Zigarettenautomaten gefunden. Offenbar hatte der 40-Jährige den Automaten selbst in die Luft gejagt.