Sind die Dresdner Brunnen Opfer von Querelen im Rathaus?
Die Dresdner Brunnen sind offenbar „Opfer“ von internen Querelen im Rathaus. Eine Anfrage von Team Zastrow legt offen, dass deren Betrieb keine Frage des Geldes ist. 100.000 Euro würden angeblich fehlen, heißt es in der Antwort aus den Amtsstuben.
Gleichzeitig hat die Stadt aber 61 neue Straßenbäume gepflanzt - für 600.000 Euro. Eine simple Lösung zu Finanzierung der Brunnen wäre es gewesen, auf zehn Bäume zu verzichten, rechnen die Stadträte von Team Zastrow zusammen.
„Es ist eine glatte Lüge, dass es kein Geld gibt, um die Brunnen zu betreiben“, wettert Stadtrat Steffen Große. „Wer Geld hat, um 60 Bäume zu je 10.000 Euro das Stück zu pflanzen, der gibt das vorhandene Geld einfach nur anders aus. Offenbar sind die Brunnen Opfer von internen Querelen der Stadtverwaltung und werden von der grünen Bürgermeisterin Jähnigen missbraucht, um öffentlichen Druck zu erzeugen. Es ist genau diese Art von Machtspielen, die zu Verdrossenheit bei den Bürgern führt, die mit ihren Steuern diesen Zirkus finanzieren. “
„Inzwischen muss man an der Kompetenz der Bürgermeisterin nicht mehr zweifeln. Ihr fehlt offenbar jegliche Kompetenz“, ergänzt Holger Zastrow. „Die Brunnen weiter in ihrer Zuständigkeit zu lassen, das halten wir für falsch. Wir fordern den Oberbürgermeister erneut auf, die Zuständigkeit in der Stadtverwaltung für die Brunnen zu ändern und dem Treiben ein Ende zu setzen.“
