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Sie alle fordern: Zieht endlich den Fahrdraht von Dresden nach Görlitz!

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Der Druck auf den Bund wird stärker. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben in Bautzen eine rasche Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden–Görlitz gefordert. Bei einem Treffen im Alstom-Werk machten Oberbürgermeister Karsten Vogt und mehrere Bundestagsabgeordnete deutlich, dass der Ausbau entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft der Region ist.  

Alstom könnte Tests direkt vor Ort durchführen und eine Million Euro Transportkosten sparen, wenn der Fahrdraht gespannt wäre.   Auch Unternehmen wie die BayWa, der Rüstungshersteller KNDS und die Karosseriewerke Dresden verlangen eine verlässliche Schiene, um den Güterverkehr von der Straße zu verlagern. Neben knapp 18.000 täglichen Pendlern könnten vor allem grenzüberschreitende Partner profitieren.  

Hauptkritikpunkt bleibt der Planungsstillstand zwischen Demitz-Thumitz und Görlitz. Die Akteure wollen nun gemeinsam beim Bund die nötigen Finanzmittel für eine verbindliche Ausbauplanung durchsetzen.

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