- Einer der beiden Wiedehopfe vor der Bruthöhle im Kirschbaum.
- Die drei Jungvögel
Seltener Gast im Zwickauer Land: Erster Brutnachweis eines Wiedehopfs
Ein echter Farbtupfer aus der europäischen Vogelwelt hat sich im Landkreis Zwickau niedergelassen. Wie der Chef der Unteren Naturschutzbehörde, Jens Hering, mitteilte, gelang in diesem Jahr erstmals der Brutnachweis eines Wiedehopfs.
Das Vogelpaar hatte sich in einem Hausgarten in einer Kirschbaumhöhle eingenistet und erfolgreich mindestens drei Jungvögel aufgezogen – die sind mittlerweile schon auf dem Weg in ihre afrikanischen Winterquartiere.
Experten führen die seltene Ansiedlung auf den Klimawandel zurück, durch den die Vögel hierzulande wieder bessere Nahrungsmöglichkeiten finden. So wird z.B. seit einigen Jahren die Feldgrille im Muldental, die viele Jahrzehnte als verschwunden galt, zunehmend wieder festgestellt.
Jens Hering hofft nun auf weitere Entdeckungen. Wer also einen Wiedehopf beobachtet, soll sich bitte in der Behörde melden unter 0375 4402 26333.


