Seenland Klinikum Hoyerswerda vertieft Kooperation mit Herzzentrum Dresden
Lausitzer Seenland Klinikum und Herzzentrum Dresden vertiefen ihre Kooperation. Die Partner haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Patienten bekommen so einen schnellen Zugang zur hochspezialisierten Herzmedizin.
Ein Beispiel: Soll ein Patient einen sogenannten MitraClip bekommen, muss ein Herzchirurg zustimmen. Ein Kardiologe darf diese Entscheidung nicht allein treffen. Er muss den Fall vorher mit einem OP-Arzt besprechen. Gemeinsam werden die Patientenfälle bewertet und Behandlungspfade abgestimmt.
Ärzte beider Häuser können sich außerdem über Herz-Kreislauf-Erkrankungen austauschen und so komplexe Krankheitsbilder frühzeitig bewerten. Wenn nötig, werden die Patienten nach Dresden überwiesen.
Oliver Wehner, Geschäftsführer Herzzentrum Dresden: „Mit dieser Kooperation können wir nun dem Wunsch der Patienten entsprechen, wohnortnahe Behandlung, kombiniert mit bestmöglicher Medizin zu etablieren. Die Patienten profitieren von einer individuellen Therapie vor Ort und exzellenten Ärzten, die sich zu jederzeit mit den Kollegen der universitären Herzmedizin abstimmen können.“
Juliane Kirfe, Geschäftsführerin Lausitzer Seenland Klinikum: „Wir sind hier in der glücklichen Lage zwischen zwei Sana-Herzzentren zu liegen, nämlich dem in Dresden und dem in Cottbus. Mit der engen Zusammenarbeit können wir in Hoyerswerda, wohnortnah beste Herzmedizin anbieten, die es sonst nur in Großstädten bei Maximalversorgern gibt.“
