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  • Uwe Schneider, Inhaber von AKE Systemtechnik, und Seconsys Geschäftsführer Falk Noffke und Eric Jurran am Freitag beim Wintermarkt der Firma (v.l.n.r.)

Seconsys macht den Neustart sichtbar

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Beim Farbkonzept war Seconsys nicht zimperlich: Aus hellgrauen Steinen und grünen Fensterrahmen wurde eine Fassade in Anthrazit. Ein Kontrastprogramm. Auch im Inneren wurde von Grund auf saniert und die Produktionshalle mit neuen Maschinen und Werkzeugen ausgestattet. Mehrere Millionen Euro investierten Zwickauer Unternehmer, um den Neustart der Firma sichtbar und spürbar zu machen.

Seconsys hat am Freitag das frische Erscheinungsbild und die modernen Räume mit einem Wintermarkt gefeiert – zusammen mit Geschäftspartnern. „Wir wollen nach außen die Neuausrichtung des Unternehmens zeigen, auch alte Zöpfe aus der langen Firmenchronologie abschneiden und den Mitarbeitern angenehme Arbeitsplätze bieten“, erklärt Geschäftsführer Eric Jurran die beherzte Vorgehensweise.

Nach einer langen Vorgeschichte mit Auf und Ab und dem Neustart Ende 2024 hat Seconsys schnell Fuß gefasst und sich bereits etabliert. Wie berichtet, wurde ein neues Hauptgeschäftsfeld aufgebaut: das vollautomatisierte Be- und Entladen auf Güterbahnhöfen. Auf drei Bahnhöfen in Europa wird diese Technik bereits eingesetzt. Mit weiteren ist Seconsys im Gespräch.

Auch bei Sondermaschinen und Batteriefertigungslinien ist die Nachfrage gut, an weiteren Standbeinen wird gearbeitet. Weil die Kapazitäten erschöpft sind, wird ab Februar in Chemnitz eine der Modul-Hallen gemietet. Die Firma sei bis Ende 2027 ausgelastet, sagt Eric Jurran und fügt hinzu: „Wir blicken positiv gestimmt in die Zukunft.“

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