- Katrin Reiser mit ihrem Roman. Ihr Vater ist auch bei einem Sturz aus dem Leipziger Astoria Hotel gestorben.
- Der Roman ist vor Kurzem erschienen.
Buchtipp: Der Fall Fechtner - „Mein Vater starb vor dem Leipziger Astoria Hotel“
Es soll ja Menschen geben, die noch auf der Suche nach einer Urlaubslektüre sind. Wer Leipzig mitnehmen will und gleichzeitig ein spannenden Roman sucht, für den könnte „Der Fall Fechtner“ von Katrin Reiser das richtige Buch sein. Es geht um einen tragischen Todesfall im/am berühmten Astoria Hotel …
Und darum geht's:
Seit seiner Kindheit lebt Ben Fechtner mit einer quälenden Ungewissheit: Starb sein Vater, ein Bonner Beamter, bei einem Unfall – oder war es Selbstmord? Dann klingelt das Telefon. Ein Fremder sagt: Was 1986 in der DDR geschah, war kein Unfall. Der Sturz aus dem Fenster des Leipziger Hotel Astoria war Mord. Und ein groß angelegtes Vertuschungsmanöver, das nie aufflog. Bis jetzt.
Gemeinsam mit seiner Schwester Karolin, seiner besten Freundin Christina und der attraktiven Journalistin Mariam begibt sich der junge Abgeordnetenmitarbeiter zu Beginn der Nullerjahren auf Spurensuche. Doch schnell merkt er: weder Berlins Politikelite noch alte DDR-Kader wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Je tiefer er vordringt, desto mehr spürt er: Die Schatten der Teilung sind lang. Und manche Rechnungen sind noch immer offen.
Auch der Vater der Buch-Autorin starb auf mysteriöse Weise vor dem Astoria-Hotel …
Der Roman von Katrin Reiser ist zwar fiktiv, beruht allerdings auf wahren Begebenheiten. Katrin Reisers Vater, Alfons Reiser, starb nämlich am 23. Juni 1986 auf einer Dienstreise in Leipzig. Auch er stürzte aus einem Fenster des Astoria Hotels. Die genauen Todesumstände sind aber bis heute unklar.

