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Schweinepest breitet sich in Richtung Cottbus aus

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 Während sich die Afrikanische Schweinepest westlich der Oberlausitz derzeit nicht weiter ausbreitet,  werden immer mehr Fälle aus dem Spree-Neiße-Kreis gemeldet. Der Seuchendruck aus Polen und Sachsen wächst. 

Im  Bereich des Spremberger Stausees wurden seit Jahresbeginn rund 150 tote Wildschweine gefunden. Sie waren mit dem Erreger infiziert.  Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter nach Norden aus.  Nach Funden in Frauendorf und Neuhausen, etwa 15 Kilometer von Cottbus entfernt, wurde auch das Stadtgebiet zur Sperrzone zwei erklärt. Dort müssen jetzt Schweine im Stall bleiben.

Zugleich wurden die Schutzmaßnahmen verschärft. An B97 und 168 wurden Zäune gezogen.  Im Cottbuser Tierpark wurden unterdessen vier Wildschweine vorsorglich getötet.