„Schloßfähre“ in Pillnitz ist wieder fit
Die „Schloßfähre“ verkehrt ab 25. Juni wieder zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz - Pünktlich vor dem Elbhangfest. Dresdens einzige Autofähre wurde im Rahmen der Landrevision auf der Werft in Laubegast technisch überarbeitet und wieder fit gemacht.
Dabei gab es umfangreiche und zum Teil unvorhersehbare Arbeiten am Schiffsrumpf und an der technischen Ausrüstung. Die Fähre wurde vollständig sandgestrahlt, der Unterboden an mehreren Stellen verschweißt sowie die elektrische Anlage erneuert. Zudem wurden neue Hydraulikschläuche eingebaut und die Landeklappen instandgesetzt beziehungsweise erneuert. Abschließend hat das Schiff einen komplett neuen Anstrich einschließlich eines Antifouling-Anstrichs zum Schutz des Unterwasserschiffes erhalten.
„Aufgrund der umfassenden Arbeiten, hat sich die Standzeit auf der Werft um acht Tage verlängert“, so Dirk Reibold, zuständiger Werkstattleiter der Dresdner Verkehrsbetriebe, „aber Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit“.
Parallel zu den Instandsetzungsarbeiten wurde die gesetzlich vorgeschriebene Schiffsuntersuchung gemacht. Die „Schloßfähre“ erhielt dabei ihr neues Fährzeugnis und ist damit für weitere fünf Jahre für den Betrieb zugelassen.
Bei der nächsten Revision soll geprüft werden, ob die Antriebstechnik auf elektrische Systeme umgerüstet werden kann.


