- Jeden Winter kommen neue Schlaglöcher dazu
- Risse im Straßenbelag sind die Vorboten von Schlaglöchern
Schlagloch-Plan der Stadt: Mehr Deckentausch
Der Winter verzieht sich für ein paar Tage und schon kommen die Straßenschäden zutage. Dresdens Straßen sind von Nässe, Eis und Streusalz teils arg mitgenommen - die Liste der reparaturbedürftigen Straßen lang.
Eine Bestandsaufnahme für die Straßenschäden diesen Winter läge noch nicht vor, so Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne). Man habe mit dem „Schwarzdecken-Programm“ (2023/24 insgesamt 7,5 Mio. Euro) schon Straßenbeläge wie auf der Riesaer Straße oder Katharinenstraße erneuern können. „Aber die Liste ist lang und auch auf den Hauptstraßen gibt es viel zutun“, so Kühn.
Dieses Jahr werde ein Teilabschnitt der Pillnitzer Landstraße erneuert. Die Coventrystraße als Autobahnzubringer zur A17 zeige ebenfalls erste Risse, die bald Schlaglöcher werden könnten. Doch die muss mindestens bis nächstes Jahr warten. Denn erst dann sind 5 Mio. Euro Sondermittel für Straßeninstandhaltungen vom Baubürgermeister im Haushalt angemeldet. Ob sie freigegeben werden, entscheidet der Stadtrat.
Doch man wolle bei all den Großprojekten (Stadtbahn, Nossener Brücke, Königsbrücker Straße) das Hauptstraßennetz nicht vernachlässigen: „Wenn das Schlagloch da ist, ist es eigentlich schon zu spät. Es fängt dort an, wo Risse in der Deckschicht sind. Dass man dort durch eine Deckensanierung verhindert, dass Feuchtigkeit in den Baugrund eintritt und das Ausmaß der Schäden, die man dann als Schlagloch sieht, noch größer wird“, erklärt Kühn. Ein Deckentausch sei die kostengünstigste Maßnahme bevor die Schäden größer werden und ein Straße grundhaft ausgebaut werden müsse.

