Sachsens Pflege und Handwerk brauchen Zuwanderung
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig ist davon überzeugt, dass es im Freistaat Zuwanderung braucht, um den Fachkräftemangel abzumildern. Das sehen die sächsischen Arbeitsämter ähnlich. Weil mehr Sachsen in Rente gehen als neu auf den Arbeitsmarkt kommen, brauche es Zuwanderung, hat die Sächsische Landesarbeitsagentur in Chemnitz mitgeteilt.
Die Vizechefin der Arbeitsagentur Michaela Ungethüm sieht darum die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in einem positiven Licht. Die sächsischen Arbeitsämter würden zum Beispiel zurzeit etwa 10.400 Ukrainer mit Sprach- und Integrationskursen betreuen, um sie fit für den Arbeitsmarkt zu machen.
Wichtigste Voraussetzung seien für alle Zuwanderer neben der fachlichen Qualifikation deutsche Sprachkenntnisse, so Ungethüm weiter. Etwa in der Pflege, im Handwerk, auf dem Bau oder bei der Kindererziehung würden Mitarbeiter gesucht.