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Sachsen startet in die Weinlese

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Sachsen ist offiziell in die Weinlese gestartet. Unter anderem auf Schloss Proschwitz und auf Schloss Wackerbarth ernten die Winzer dieses Jahr als erstes die Trauben der Sorte Goldriesling. In den nächsten Tagen folgen dann die Trauben für den sächsischen Federweißer. Trotz Hitzewellen sind die Bedingungen für eine gute Lese mit milden Temperaturen im Frühjahr und wenig Spätfrösten gut. 

„Grundsätzlich schätzt die Weinrebe für ihr Wachstum und die Reife ihrer Trauben ein warmes und sonniges Klima mit moderaten Niederschlägen. Das Jahr 2026 erinnert an die Weinjahre 2018 und 2019, die ebenfalls von einem warmen und sonnenreichen Sommer mit langanhaltender Trockenheit und Hitze geprägt waren“, erklärt Till Neumeister, der Weinbauleiter von Schloss Wackerbarth. „Bei der Bewirtschaftung unserer Weinberge konnten wir auf die Erfahrungen aus diesen beiden Weinjahren zurückgreifen. Mit geeigneten Maßnahmen haben wir unsere Reben dabei unterstützt, die aktuellen Witterungsverhältnisse zu meistern. Dazu gehören neben einer gezielten Bewässerung unserer Junganlagen auch eine individuell angepasste Bodenbearbeitung sowie eine aufwendige Pflege der Laubwand. Unsere Trauben präsentieren sich daher aktuell in einem sehr guten Zustand und sind gesund.“

Entscheidend sei laut Neumeister aber nun der September. Für viel guten Wein hoffen Sie auf nicht zu heiße Tage und kühle Nächte.

Audio:

Weinbauleiter Till Neumeister hat die Qualität seiner Trauben immer im Blick