- VW in Zwickau
Sachsen macht Druck: Der Kampf um die Zukunft von VW in Zwickau
Um die Zukunft des VW-Werks in Zwickau-Mosel zu sichern, ergreift der Freistaat jetzt Eigeninitiative! Am Mittwochnachmittag wurde ein Rettungsplan an den VW-Vorstand in Wolfsburg geschickt. Dieser sieht die Gründung einer eigenständigen Gesellschaft vor.
Mit der neuen „AutoUnion Sachsen GmbH“ soll der Standort weiterentwickelt werden. Als Grundlage dienen u.a. ein neues Arbeitszeitmodell, flache Hierarchien, der Einsatz von KI und ein neuer tariflicher Rahmen für die Beschäftigten.
Die neue GmbH soll dabei nicht nur als neues Organisations- und Produktionsmodell überzeugen, sondern sich als industrieller Anker eines sächsischen Innovationsverbunds entwickeln: mit Unternehmen aus der Mikroelektronik, Software, KI und Maschinenbau, Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie mittelständische Zulieferern. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will mit den Vorschlägen wieder Bewegung in die Gespräche bringen:
Der VW-Vorstand plant die Fahrzeugproduktion im Jahr 2031 auslaufen zu lassen. Rund 8000 Arbeitsplätze im Werk und viele weitere in der Zulieferindustrie der Region stehen auf der Kippe. Der VW-Vorstand muss nun die neuen Vorschläge aus Sachsen prüfen.
