- Dynamo-Spieler Ben Bobzien enttäuscht am Boden nach der 0:1-Pleite gegen Hertha BSC
Rückschlag: Dynamo verliert gegen Hertha
Dynamo Dresden hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga eine bittere Heimniederlage kassiert. Die Sportgemeinschaft verlor gegen Hertha BSC mit 0:1 in einer Partie, die von schweren Ausschreitungen mit Platzsturm und Pyrotechnik überschattet wurde. Die Berliner entschieden das Spiel in der 80. Minute – nachdem sie bereits in der 66. Minute in Unterzahl geraten waren und Vincent Vermeij zuvor einen Elfmeter vergeben hatte.
Die Partie wurde in der 19. Minute wegen schwerer Ausschreitungen für rund 20 Minuten unterbrochen. Nach Wiederanpfiff verlief das Spiel zunächst intensiv mit dominanten Gästen, aber ohne hochkarätige Gelegenheiten.
In der 62. Minute hatte die Sportgemeinschaft die größte Chance: Kofi Amoako flankte perfekt auf Ben Bobzien, der aber knapp am Tor vorbeischoss.In der 66. Minute sah Josip Brekalo die Rote Karte. Er trat Robert Wagner mit der Sohle voll aufs Schienbein – völlig zu Recht Rot. Die Schwarz-Gelben hatten nun die große Chance auf wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Ein Handspiel von Paul Seguin im Anschluss eines Eckballs brachte den Elfmeter. Jablonski entschied nach Ansicht der Videobilder auf Strafstoß. Vincent Vermeij ließ diese Gelegenheit jedoch liegen – Tjark Ernst hielt den schwach geschossenen Strafstoß.
Nur drei Minuten später schlug Hertha zu: Fabian Reese spielte eine starke Flanke, die Marten Winkler mit dem Kopf touchierte und per Bogenlampe ins beförderte. Von diesem Doppel-Schock erholte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm nicht mehr. Stamm haderte: „Auch den Elfmeter ausgenommen, müssen wir das für uns entscheiden.“ Der Grund sei die fehlende Effizienz gewesen. Am nächsten Samstag muss Dresden beim 1. FC Nürnberg punkten, dann werden die gelb gesperrten Kofi Amoako und Robert Wagner fehlen.
