- Kurator Kai Wenzel: Görlitz besitzt Werke der Zeichenkunst der Romantik in einer außergewöhnlichen Qualität und in einem Umfang, wie man sie so eher in großen Museen in Berlin und Hamburg vermuten würde.
- Am Eingang werden Lupen verteilt. Damit können Besucher auf Entdeckungsreise gehen und vielleicht auch kleine Geheimnisse enthüllen.
Reise durch Traumwelten in Görlitz
Es ist die Magie der Motive, der Schattierungen, des Filigranen und der Farben. Sie zieht auch nach über 200 Jahren noch viele in ihren Bann. Die Görlitzer Sammlungen wollen damit Besucher locken. „Traumzeit – Zeichenkunst der Romantik“ heißt die Sonderausstellung im Kaisertrutz. Gezeigt werden 140 Werke von über 50 Künstlern, darunter von Carl Spitzweg, Carl Friedrich Lessing und Adrian Ludwig Richter.
Der Betrachter kann in Bildwelten eintauchen, auf Reisen gehen, durch die Oberlausitz, Schlesien und Sachsen, nach Böhmen und weiter bis nach Italien. Er begegnet idyllischen Landschaften, die es so nicht mehr gibt oder die es auch damals nicht gegeben hat. Vornehm gekleidete Menschen flanieren durch Gärten, wie aus der Zeit gefallen.
Die gezeigten Zeichnungen sind aus dem Bestand des Graphischen Kabinetts der Görlitzer Sammlungen. Ein Fundus, für den der Grundstein vor 140 Jahren gelegt wurde – durch eine Schenkung.
Die Ausstellung kann ab morgen (25.4.) besichtigt werden. Die Reise in die Romantik ist bis 3. Januar 2027 möglich.




