Projektbüro für Einstein-Teleskop in der Lausitz
Sachsen treibt die Bewerbung für das Einstein-Teleskop in der Lausitz voran. Ein Projektbüro wird eingerichtet und eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die Leitung haben die Professoren Christan Stegmann und Andreas Rietbrock.
Das Team prüft in enger Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie, ob die Region als Standort für das hochsensible Gravitationswellen-Observatorium geeignet ist. Erste Messungen bestätigen bereits hervorragende Bedingungen. Der stabile Granituntergrund weist ein extrem geringes seismisches Rauschen auf. Im Laufe des Jahres sollen umfangreiche geologische Daten gesammelt werden, um die Eignung der Lausitz wissenschaftlich zu belegen.
Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sieht in dem Großprojekt eine einmalige Chance für die Wirtschaft und Wissenschaft im Strukturwandel. Ziel ist es, die Region als Spitzenstandort im europäischen Wettbewerb zu positionieren.
