- Operateurin Gefäßchirurgin Dr. med. Daniela Zeller, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Städtischen Klinikum Görlitz.
Premiere am Görlitzer Klinikum
Gefäßchirurgen am Städtischen Klinikum Görlitz haben erstmals eine biologische Gefäßprothese eingesetzt. Das neuartige Implantat wird aus einer speziell aufbereiteten Rinderhalsschlagader hergestellt. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn weder körpereigene Venen noch herkömmliche Kunststoffprothesen als Gefäßersatz infrage kommen.
Zum ersten Mal angewendet wurde das Verfahren bei einem Patienten Mitte 70 mit einer schweren Durchblutungsstörung der Beckenarterie. Dank des Eingriffs konnte die Blutversorgung des Mannes nachhaltig gesichert werden, sodass er die Klinik bereits verlassen konnte. Laut der behandelnden Oberärztin Daniela Zeller eröffnet das Verfahren eine Option für besonders komplexe Fälle. Die Gefäßspezialisten in Görlitz führen jährlich mehr als 1.500 Eingriffe durch und arbeiten dabei fachübergreifend zusammen.
Mit der neuen Methode können künftig auch schwierige Gefäßerkrankungen direkt vor Ort in Görlitz behandelt werden.
Veranstaltungshinweis: Görlitzer Gefäßtag am 14. November, 9 bis 12 Uhr „Gefäßerkrankungen früh erkennen und gezielt behandeln“ – Gefäßultraschalluntersuchungen, Vortrag & Führungen.
