++ EIL ++
  • (v. l.) Die Schulleiterin der Grundschule Pirna-Sonnenstein Tessa Jürgen, der Bürgermeister der Stadt Pirna Markus Dreßler sowie Staatsministerin für Infrastruktur Regina Kraushaar.

Pirna: 11 Millionen Euro Fördermittel für Schulumbau

Zuletzt aktualisiert:

Auf dem Sonnenstein in Pirna wird die Grundschule energetisch saniert, der Hort an das Schulgebäude angegliedert und das soziokulturelle Zentrum erweitert. Für diese drei Einzelprojekte hat die Stadt am Montag rund elf Millionen Euro Fördermittel erhalten. 

Das Geld stammt aus Unterstützungsprogrammen von Land und EU. Infrastrukturministerin Kraushaar übergab den Bescheid am Vormittag an den zuständigen Bürgermeister Markus Dreßler. Das Förderpaket bildet die finanzielle Grundlage für einen zukunftsfähigen Bildungs- und Begegnungsstandort im Herzen des Sonnensteins.

„Mit diesen Mitteln können wir unseren Pirnaer Weg, den Kindern an unseren Schulen moderne und bestmögliche Lernbedingungen zu ermöglichen, fortsetzen. So wird auch die Grundschule am Sonnenstein zu einer zeitgemäßen Vorzeigeschule gestaltet“, freut sich Bürgermeister Markus Dreßler. 

Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

Der Umbau ist herausfordernd, da seit Beginn des Schuljahres 2025/2026 der Unterricht in ein Interimsgebäude auf der Südseite des Schulgeländes stattfindet. Dieses entspricht allen baulichen und pädagogischen Anforderungen und bietet auch während der Bauphase gute Lernbedingungen. Der bestehende Spielplatz bleibt weiterhin für die Pausen nutzbar. 

Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist bis Ende 2027 vorgesehen. Nach Abschluss der Sanierung erfolgt der Umzug zurück in die modernisierten Schulräume, anschließend wird das Interimsgebäude zurückgebaut.

Die Sanierung umfasst nicht nur die Modernisierung des bestehenden Gebäudes, sondern auch einen Erweiterungsneubau. Künftig werden Schule, Hort und Teile der örtlichen Vereine unter einem Dach vereint. Der Neubau bietet Platz für zusätzliche Vereinsaktivitäten, eine Bibliothek, einen Veranstaltungsraum mit Gartenzugang sowie das Büro des Stadtteilmanagers. Die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan. Die Abrissarbeiten sind abgeschlossen, und nun beginnt die Phase des Aufbaus.