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  • Der Wald westlich der Kleinmesse soll geopfert werden, damit RB sein Trainingsgelände ausbauen und der Festplatz erhalten werden kann (Symbolbild).

Petition gegen geplante Abholzung vom Kleinmesse-Wäldchen gestartet

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Gegen die Abholzung von Regenwäldern sein, aber mitten in der Stadt einen Wald wegholzen lassen für einen Fußballverein: Der Naturschutzbund NABU hat jetzt eine Petition gegen die Pläne zur Rodung des kleinen Waldstücks westlich der Kleinmesse gestartet. Die Stadt Leipzig, der das Wäldchen gehört, möchte das knapp 6 Hektar große Gebiet an RB Leipzig verkaufen, damit der Bundesligist sein Trainingsgelände erweitern kann. Es sei DIE Lösung, damit die historische Kleinmesse an ihrem aktuellen Standort (Cottaweg) bleiben kann.

Wäldchen soll unter Naturschutz gestellt werden

„Wir fordern die Stadtverwaltung und alle Akteure auf, die Pläne zur Rodung des Wäldchens zwischen Capastraße und Cottaweg aufzugeben und die Fläche stattdessen dauerhaft als geschützten Bestandteil des Leipziger Auwaldes zu sichern.“, so René Sievert vom NABU-Regionalverband Leipzig. „Bei einer Brutvogelkartierung wurden in dem Wäldchen 38 Vogelarten nachgewiesen.“

Die Bedeutung des Gebietes reiche jedoch über den Artenschutz hinaus: „Das Wäldchen bildet die letzte Waldverbindung zwischen dem nördlichen und südlichen Auwald und ist damit ein zentraler Bestandteil des Biotopverbundes.“ Solche Verbindungen seien wichtig, „damit Tiere und Pflanzen zwischen beiden Gebieten wechseln können.“ Man schlage deshalb vor, das Waldstück in die angrenzenden Schutzgebiete zu integrieren und dauerhaft als Lebensraum zu erhalten.

Dafür habe man eine Petition gestartet, so Sievert weiter. Hier geht´s zu der Unterschriftensammlung.