Personalausweis wird ab 7. Februar teurer
Wer einen Personalausweis beantragt, muss ab 7. Februar deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Gebühren werden bundesweit erhöht, und das ganz schön drastisch.
Wer über 24 Jahre alt ist, muss künftig 46 Euro für das Dokument berappen. Bisher waren es 37 Euro. Gültig ist der Ausweis dann für zehn Jahre.
Alle unter 24 Jahren werden auch zur Kasse gebeten. Hier beträgt die Gebühr jetzt 27,60 Euro statt bisher 22,80 Euro. Dieser Personalausweis ist allerdings nur sechs Jahre gültig.
Die Preiserhöhung war schon länger beschlossen, der Bundesrat hatte sie vergangene Woche endgültig durchgewunken. Begründet wird die Erhöhung mit gestiegenen Kosten für Personal und Material.
Laut Bundesinnenministerium haben bisher die Ausweisbehörden die Mehrkosten übernommen, die bei der Ausstellung der Dokumente entstehen. Die sollen jetzt entlastet werden.
Belastet wird stattdessen der Bürger. Berechnungen des Ministeriums zufolge entstehen uns allen dadurch zusätzliche Kosten von insgesamt 9,8 Millionen Euro jährlich.
