Oberlausitzer (20) mit Intimfotos erpresst
Ein 20-Jähriger aus dem Kreis Bautzen ist mit Intimfotos erpresst worden. Er zahlte rund 5.000 Euro. Als die Täter auch danach nicht locker ließen und weiter Geld haben wollten, ging er zur Polizei. Der junge Mann hatte in sozialen Medien angeblich eine Frau kennengelernt. Er schickte ihr freizügige Bilder von sich. Wenig später schickten ihm die Erpresser eine Zusammenstellung seiner Bilder. Sie verlangten, dass er Apple-Giftcards kauft. Dabei drohten sie ihm mit der Veröffentlichung der Aufnahmen.
Die Polizei rät:
Gehen Sie mit Ihren persönlichen Daten sensibel um. Ist Ihnen das Gegenüber nicht physisch bekannt, sollten Sie nach Möglichkeit gar keine personenbezogenen Daten preisgeben. Prüfen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen. Sie sind in der Regel nicht zufällig angeschrieben worden, sondern aufgrund Ihres Webauftrittes und der Preisgabe Ihrer Daten.
Sind Sie bereits Opfer geworden, wird Folgendes geraten:
- Kein Geld überweisen!
- Die Zahlung stoppt die Täter nicht. Da die Daten noch immer im Bestand der Erpresser liegen. Die Zahlung signalisiert den Kriminellen nur, dass Sie kooperationswillig und liquide sind.
- Beenden Sie sofort die Kommunikation und blockieren Sie den Kontakt.
- Sichern Sie die Beweise
- Löschen Sie nicht den Chatverlauf und erstellen Sie möglichst Screenshots von der Erpressernachricht, dem Profil des Täters und der Bankverbindung oder dem Zahlungslink, falls übermittelt
- Informieren Sie die Plattform
- Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei.
