++ EIL ++
  • Oberbürgermeistein Constance Arndt und Wehrleiter Torsten Badstübner am Freitag beim Rundgang
  • Kameradinnen und Kameraden der FFW Oberhohndorf vor dem neuen Gerätehaus
  • Über die neue Zufahrt von der August-Schlosser-Straße erreichen die Mitglieder FFW den Hof mit den Parkplätzen.

Oberhohndorf: Wehrleiter sieht bei neuem Standort einen Quantensprung

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Umziehen in der Fahrzeughalle, im Winter bei Minusgraden - diese Zeiten sind für die Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf vorbei. Die 46 aktiven Mitglieder haben jetzt ein modernes Gerätehaus mit einer Fahrzeughalle und einem zweistöckigen Sozialtrakt, wo sich unter anderem Umkleideräume befinden. Am Freitag wurde es zusammen mit dem sanierten Altbau übergeben. Wenn Wehrleiter Torsten Badstübner alte und neue Bedingungen vergleicht, spricht er von einem Quantensprung und denkt dabei auch an die Umkleideräume, aber nicht zuerst.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf hat neben Brandbekämpfung und Technischer Hilfeleistung eine weitere Aufgabe: Sie kommt im Landkreis zum Einsatz bei chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Gefahren, sie stellt die Dekontaminationseinheit. „Bisher war die Nachbereitung ein immenser Aufwand. Wir mussten dazu nach einem Einsatz mehrmals zur Berufsfeuerwehr fahren“, berichtet Torsten Badstübner, „an dem neuen Standort können wir das selbst machen. Wir haben eine separate Waschhalle sowie Hallen zum Lagern, zum Trocknen und Desinfizieren.“ Ein riesiger Fortschritt, insgesamt ein Quantensprung.

Von der Sanierung des alten Gerätehauses profitiert auch die Jugendfeuerwehr mit 22 Mitgliedern, sie hat dort ihre eigenen Räume. Eine weitere Verbesserung ist die neue Zufahrt von der August-Schlosser-Straße - sie dient den Fahrzeugen der Kameraden, während die Einsatzfahrzeuge den Weg über die Karl-Liebknecht-Straße nehmen. Insgesamt wurden in den Standort 5,25 Millionen Euro investiert.