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  • Der künftige Sitz des Casus-Instituts in Görlitz
  • Das Casus-Team
  • Ursprünglich war das ehemalige VEB-Kondensatorenwerk als Caus-Standort im Fokus.
  • Das Land Sachsen hatte die Immobilie des ehemaligen Kondensatorenwerks erworben.

Neuer Sitz für Casus-Institut in Görlitz

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Das Casus Institut wird künftig seinen Sitz im ehemaligen Jobcenter zwischen Grünem Graben und Lunitz in Görlitz haben. Dort sollen leistungsfähige IT-Technik installiert sowie Büros und Konferenzräume eingerichtet werden. Das hat heute das Kuratorium des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf entschieden.  Die Umbaukosten werden auf über  29 Millionen Euro geschätzt.  

Derzeit  forschen die inzwischen rund 100 Wissenschaftler an mehreren, angemieteten Standorten in Görlitz, u.a. am Untermarkt und im alten Waggonbauwerk an der Christoph-Lüders-Straße. Die Bedingungen sind nicht optimal. 

Ursprünglich war das Gelände des ehemaligen Kondensatorenwerkes an der Neiße im Rennen. Es sollte der neue Casus-Sitz werden. Der Freistaat Sachsen hatte das Grundstück erworben.

Casus-Direktors, Prof. Thomas  Kühne: „Mit dem festen Sitz verankert sich Casus noch stärker in der Wissenschaftsstadt Görlitz. Die enge Vernetzung mit Partnern wie dem Deutschen Zentrum für Astrophysik, der Hochschule Zittau/Görlitz sowie weiteren regionalen und überregionalen Einrichtungen schafft ideale Voraussetzungen, um künftig noch wirkungsvoller gemeinsam an Projekten zu arbeiten.“

In Görlitz forschen Wissenschaftler aus aller Welt an komplexen und datenintensiven Themen. Sie suchen Antworten auf Fragen, z.B. wie sich das Klima auf unsere Umwelt auswirkt, wie Planeten entstehen oder wie Krebskrankheiten besser behandelt werden können.