- Das neue Familienzimmer auf der Station KIK-S6: Dr. Jana Hiekel mit Melanie und ihrem wenige Wochen alten Baby.
Neue Station stärkt Familienbindung bei Frühgeborenen
Die Dresdner Uniklinik hat eine neue Familienstation für Frühgeborene eröffnet. Sieben Elternpaare können dort in eigenen Zimmern untergebracht und betreut werden, sobald bei den Frühchen keine intensivmedizinische Behandlung mehr erforderlich ist.
Das stärkt nach Angaben der Klinik nicht nur die Eltern-Kind-Bindung, sondern reduziert häufig auch die Dauer des Krankenhausaufenthalts.
„Mit diesen räumlichen Veränderungen schaffen wir ein Angebot für Eltern aus ganz Ostsachsen und entwickeln unsere deutschlandweit einmalige Versorgungsstruktur für eine gesamte Region weiter“, sagt Mario Rüdiger, Leiter des Fachbereichs und Direktor des überregionalen Zentrums für feto/neonatale Gesundheit.
Während der oftmals mehrere Wochen dauernden Aufenthalte werden die Familien nicht nur von einem engagierten Pflegeteam begleitet, sondern auch individuell durch das FamilieNetz unterstützt. Dieser in Dresden entwickelte psychologisch-sozialmedizinische Versorgungsbereich ist deutschlandweit einzigartig.
