- Symbolbild
Neue Schweinepest-Sperrzonen im Kreis Görlitz
Nach dem Fund eines mit dem Schweinepesterreger infizierten Wildschweins im Kreis Görlitz sind neue Sperrzonen festgelegt worden. Betroffen sind unter anderem Flächen der Gemeinden Niesky, Reichenbach, Waldhufen und Schöpstal. Das teilte heute das Sozialministerium mit.
Eine zusätzliche Pufferzone schließt sich westlich an den bestehenden Schutzkorridor entlang der polnischen Grenze an. Zugleich wird die Suche nach verendetem Schwarzwild verstärk. Jäger wurden aufgerufen, Wildschweine zu schießen. In den Sperrzonen müssen Hunde ab sofort an der Leine geführt werden.
Vor gut einer Woche war das Virus bei einem Wildschwein festgestellt worden. Der Kadaver lag in den Königshainer Bergen, unweit der Ortschaft Thiemendorf. Wölfe hatten Teile des Tieres schon aufgefressen.
