Neue Messungen: Wie stabil ist das Prebischtor?
Ein Team von Geologen hat das berühmte Prebischtor in der Böhmischen Schweiz unter die Lupe genommen. Anlass sind Risse, die schon vor Jahren in der Felsenbrücke aufgetaucht waren.
Die tschechischen Fachleute wollen herausfinden, wie sich diese verändert haben und ob davon eine Gefahr ausgeht, berichtet Radio Prag. Mit einem speziellen 3D-Radar wurde die Sandsteinformation praktisch geröntgt. Nun beginnt die Auswertung der Daten.
„Vor 13 Jahren wurde das erste Mal die innere Struktur des Objektes abgebildet. Dies betraf vor allem den Querbalken. Damals haben die Wissenschaftler eine erste Vorstellung davon erhalten, aus welchen Schichten er besteht und wo genau sich Risse befinden. Jetzt bekommen wir neue Daten, die einen Vergleich ermöglichen,“ zitiert Radio Prag den Sprecher des Nationalparks Böhmische Schweiz, Tomáš Salov.
Das Prebischtor nahe Hřensko ist ein beliebtes Ausflugsziel. Seit Anfang der 1980er Jahre darf aber kein Wanderer mehr hoch auf die Felsenbrücke. Nur hindurch laufen ist möglich. Direkt unter dem Torbogen befindet sich außerdem ein Imbiss mit einer Außengastronomie.
