Neue Carolabrücke: CDU hat sich entschieden
Beim Thema neue Carolabrücke hat sich die Dresdner CDU schon festgelegt. Nach der Präsentation aller vier Planungsbüros habe man sich mit großer Mehrheit für den Entwurf von FHECOR und TSSB entschieden, teilte die Fraktion am Freitag mit.
„Ausschlaggebend war das Bürgervotum für die schlankste Brückenlösung mit Bögen und Balkonen“, erklärte die baupolitische Sprecherin Bettina Kempe-Gebert. Dies füge sich auch gut ins Stadtbild ein.
„Wir erwarten, dass die weiteren Planungs- und Genehmigungsverfahren innerhalb der Stadtverwaltung mit höchster Priorität bearbeitet werden und der weitere Planungsprozess im Zeitplan bleibt“, ergänzt Veit Böhm, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Ziel ist und bleibt, dass schnellstmöglich wieder eine Elbquerung an der Stelle entsteht und Bahnnutzer und Autofahrer wieder aufatmen können, und die aktuellen Umwege entfallen.“
Mit möglichen Genehmigungs- und Umweltrisiken des Entwurfs, insbesondere hinsichtlich Brückenhöhe und zusätzlichem Pfeiler, müsse in der weiteren Planung umgegangen werden, so die CDU-Fraktion. Dafür gebe es verschiedene Möglichkeiten.
