- Visualisierung der K27 Sammelschließanlage als Beispiel
Neue Bike+Ride-Anlagen in Dobritz und Cossebaude
Pendler, die in Dresden auf das Fahrrad und die S-Bahn setzen, können sich freuen: Die Stadt Dresden baut die Fahrradinfrastruktur an den Bahnhöfen in Dobritz und Cossebaude aus. Mit neuer Bundesförderung entstehen dort bis Anfang 2027 zusätzliche, sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Bikes.
Die Förderbescheide über insgesamt rund 160.000 Euro übergab Thomas Kralinski, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), am Dienstag an die Zweite Bürgermeisterin Eva Jähnigen.
Die Projekte im Detail
Das Ziel der Stadt ist es, den Umstieg vom Fahrrad auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver zu gestalten. Da hochwertige Räder und E-Bikes oft Ziel von Diebstahl und Vandalismus sind, setzt die Stadt verstärkt auf sichere Sammelschließanlagen.
- S-Bahnhof Dobritz: Hier ist eine Erweiterung der bestehenden Anlage geplant. Insgesamt 36 zusätzliche Stellplätze sollen entstehen: 24 davon in einer gesicherten Sammelschließanlage und zwölf weitere als überdachte Doppelstockparker.
- Bahnhof Cossebaude: Auch hier wird die Kapazität erhöht. Im ersten Quartal 2027 sollen 24 abschließbare Stellplätze in einer Sammelschließanlage zur Verfügung stehen. Die Konstruktionen bieten zudem Schutz vor Witterungseinflüssen.
Finanzierung und Hintergrund
Die Gesamtkosten für beide Projekte belaufen sich auf rund 228.500 Euro. Die Finanzierung erfolgt durch eine Kombination aus Bundesförderung (70 Prozent), Beteiligung des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO, 15 Prozent) und einem Eigenanteil der Stadt Dresden (15 Prozent).
Neben dem Ausbau der Bike+Ride-Offensive kündigte die Stadt zudem an, dass auch die Radverkehrsanlagen im Zuge des Großprojektes Königsbrücker Straße von einer Förderung durch den Bund profitieren werden. Hierfür stellt der Bund rund 4,9 Millionen Euro bereit.
Die Stadt Dresden unterstreicht mit diesen Maßnahmen ihr Ziel, die klimafreundliche Anschlussmobilität zu stärken und den Autoverkehr zu reduzieren.
